KOLLOQUIUM mit Prof. Reint E. Gropp, Leibnitz-Institut f. Wirtschaftsforschung Halle: „Produktpotenzial, Innovation und Firmendynamik“

Im Fokus des Abends steht die Frage, warum Deutschland trotz geringer Firmendynamik lange wirtschaftlich erfolgreich war und welche Herausforderungen sich heute durch disruptive Technologien wie Elektromobilität und Künstliche Intelligenz ergeben.
Welche Bedeutung haben Innovation, Unternehmertum und „kreative Zerstörung“ für das langfristige Wirtschaftswachstum? Der Referent wird strukturelle Schwächen der deutschen Wirtschaft analysieren und wirtschaftspolitische Empfehlungen formulieren, um Innovation, Anpassungsfähigkeit und Produktivität von Firmen und Wirtschaft nachhaltig zu stärken.


Prof. Reint E. Gropp ist seit 2014 Präsident des Leipniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und Inhaber eines Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er war unter anderem mehrere Jahre für den Internationalen Währungsfonds in Washington und die Europäische Zentralbank in Frankfurt tätig, zuletzt als stellvertretender Leiter der Finanzforschung. Er ist derzeit Mitglied der Expertengruppe ESIR, die die Europäische Kommission mittels evidenzbasierter Politikberatung zu den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Forschung und Innovation berät.


Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie ein Tellergericht.