Vorschau

Hier finden Sie eine Übersicht und Vorschau anstehender Termine.

FeierAbend

FeierAbend

Immer mittwochs und freitags:

Jetzt ist FeierAbend

Viele Wochen lang gab es im Zwei-Löwen-Klub keine einzige Veranstaltung, nicht einen Abend zu einem interessanten Thema und weder Boule noch Kegeln. Vielen fehlte in der Corona-Zeit aber wohl noch mehr, dass sie im Klubhaus auch keine Freunde und Bekannte mehr treffen konnten. Damit aber ist jetzt FeierAbend.

Denn ab sofort gibt es jeden Mittwoch und Freitag einen FeierAbend. Jeweils ab 18 Uhr treffen sich Damen und Herren aus dem ZLK ganz zwanglos im Klubhaus und Garten. Ein Programm gibt es nicht, aber die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen einen netten Abend zu verbringen, interessante Gespräche zu führen, sich auszutauschen oder auch einfach nur um ein wenig Spaß zu haben. Und natürlich ist es möglich, sich am FeierAbend auch ein leckeres Essen zu bestellen. Kommen und gehen kann man, wann man will.

Mit diesen Treffen im Klubhaus setzt sich eine alte Tradition des Zwei-Löwen-Klubs fort. Denn gerade in schwierigen Zeiten waren Mitglieder früher oft abends ins Klubhaus gekommen, um Freunden zu begegnen, zu hören, wie es den anderen geht und ein Gläschen (oder auch eins mehr) zu trinken. In seiner 1924 erschienen Klub-Chronik schrieb der Rechnungsrat und Lokalhistoriker Eugen Müller (1851-1935) über das Klubleben zu Beginn des 1. Weltkrieges: „Nach des Tages Last und Arbeit suchten die Klubmitglieder einige Stunden der Erholung durch gemeinsame, anregende Gespräche mit Freunden oder näher Bekannten im selbstgewählten Gesellschaftskreise.“ So wie es Eugen Müller, von 1896 bis 1911 Vorstandsmitglied des Zwei-Löwen-Klubs, geschildert hat, soll es auch nun mittwochs und freitags wieder sein. In diesem Sinne: Schönen FeierAbend!
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Zwei-Löwen-Grube: Svenja Schulze

Zwei-Löwen-Grube: Svenja Schulze

Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Svenja Schulze in der Zwei-Löwen-Grube

Bevor die Corona-Krise ausbrach, war der Umwelt- und Klimaschutz das beherrschende Thema der öffentlichen Diskussion. In der ersten Präsenzveranstaltung des Zwei-Löwen-Klubs nach der Corona- und Sommerpause wird er wieder im Mittelpunkt stehen. Denn in der Zwei-Löwen-Grube am 10. August um 19:30 Uhr ist Bundesumweltministerin Svenja Schulze zu Gast.

Die SPD-Spitzenpolitikerin, die in Münster zu Hause ist, hat dazu aufgerufen, die Corona-Krise „als klimapolitischen Weckruf“ zu begreifen. Sie freut sich, dass es gelungen sei, den Weg aus der Krise mit einer „Neuausrichtung der Wirtschaft auf Klimaneutralität“ zu verbinden. Jetzt gehe es an die Umsetzung des größten Investitionspakets für den Klimaschutz, das es in Deutschland je gegeben habe. Svenja Schulze: „Um Innovationsmotor zu bleiben, müssen wir in Europa auf klimaneutrale Technologien umschalten und die enormen Potenziale der Digitalisierung nutzen. Denn anders als bei Corona kennen wir beim Klima den Impfstoff längst.“

Mobilität, Digitalisierung, Energieeffizienz oder Naturschutz – wo sie die Schwerpunkte ihrer Politik sieht, wird die Ministerin den Mitgliedern und Gästen des Zwei-Löwen-Klubs erläutern und darüber mit ihnen diskutieren. Die Zwei-Löwen-Grube mit Svenja Schulze wird daher sicher ein spannender und interessanter Abend, denn schließlich geht es dabei um die Zukunft von Umwelt und Klima.

Da die Platzkapazität aufgrund der Abstandsregeln im Klubhaus auch im August noch begrenzt sein wird, ist es ratsam, sich frühzeitig anzumelden
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ZLK vor Ort: Werke von Jiny Lan und Dieter Nuhr in der Galerie Laing

ZLK vor Ort: Werke von Jiny Lan und Dieter Nuhr in der Galerie Laing

Jiny Lan und Dieter Nuhr arbeiten Tür an Tür in Düsseldorf. Mit der Ausstellung in der Galerie Laing setzt sich diese Ateliergemeinschaft auf neuer Ebene fort.

Jiny Lan ist eine wichtige Repräsentantin feministischer Kunst in China, die mit ihren Arbeiten häufig Gesellschaftskritik äußert. Sie ist sowohl in Europa wie Asien beheimatet. „Ich bin in einem kommunistischen Land aufgewachsen, wo die Kunst nur als Dekoration für Politik genutzt wurde. In einer Demokratie zu leben bedeutet, dass ich in meinen Bildern jeden kritisieren und anzweifeln darf, und das tue ich auch.“ (Jiny Lan, 2020)

Dieter Nuhr arbeitet als Künstler auf verschiedenen Plattformen. Nach einem Kunststudium mit Schwerpunkt Malerei widmet er sich heute der konzeptuellen Fotografie. Reisend erkundet er die Welt, dokumentiert abseitige Welten, verwandelt sie in Bilder und schafft so ein Archiv unbeachteter Orte.

Nuhrs Werke sind zwar im technischen Sinne Fotografien, wirken aber in erster Linie malerisch in Komposition und Farbklang und berühren den Betrachter trotz oder gerade wegen ihrer extremen Sachlichkeit und Strenge der Bildaufteilung. Nuhrs Arbeiten werden in zahlreichen Museen und Galerien gezeigt, zuletzt im Luxehills Art Museum Chengdu/China, demnächst im Puschkin Museum St. Petersburg, im Kunstverein Oberhausen und nun in der Galerie Laing.

Wegen der aktuell geltenden Hygiene- und Abstandsmaßnahmen, bietet die Galerie Laing am 23.08.2020 um 15:00 Uhr und um 16:00 Uhr zwei Führungen für jeweils maximal 17 Teilnehmer.

Wer möchte, kommt nach dem Galeriebesuch mit seinen Klubfreunden ins Wolters, gleich nebenan.

Foto: SEBASTIAN DRÜEN
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Zwei-Löwen-Grube: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Zwei-Löwen-Grube: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

NRW-Antisemitismusbeauftragte Sabine Leutheusser-Schnarrenberger in der Zwei-Löwen-Grube

In ihrem politischen Leben hat sie sich stets für die Grundrechte, gegen Diskriminierung und für den Respekt gegenüber allen Menschen eingesetzt. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger war 23 Jahre lang Mitglied des Deutschen Bundestages und viele Jahre Bundesjustizministerin. Seit Anfang des vergangenen Jahres ist die gebürtige Mindenerin nun Antisemitismusbeauftragte des Landes NRW. Ehrenamtlich engagiert sie sich gegen den Antisemitismus und für die Freiheit der jüdischen Religion. Damit will sie deutlich machen, dass es Aufgabe der gesamten Gesellschaft ist, jüdisches Leben ohne Angst und Furcht zu ermöglichen. Denn mehr als 75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz seien jüdische Gemeinden in Deutschland wieder einer wachsenden Bedrohung ausgesetzt.

2019 haben die antisemitischen Straftaten gegenüber dem Vorjahr bundesweit um 13 Prozent zugenommen. Dazu gehörte auch der Terror-Anschlag auf die Synagoge in Halle. Doch auch außerhalb des Strafrechtes häufen sich Diffamierungen, Beschimpfungen und antisemitische Verschwörungsmythen, die zum Beispiel für die Coronavirus-Pandemie die Juden verantwortlich machen. Leutheusser-Schnarrenberger empfindet es als unerträglich, dass „alte antisemitische Vorurteile zu solch neuen Verschwörungsmythen avanciert“ sind. Der Davidstern werde von Impfgegnern und Corona-Leugnern für ihre Proteste missbraucht. Und mit der digitalen Kommunikation hätten sich antisemitische Hetze und Hass, oft unter dem Schutz der Anonymität, in vielen Köpfen festgesetzt.

Die FDP-Politikerin warnt vor der weiteren Zunahme des antisemitischen Gedankengutes sowohl im Netz wie auf der Straße. Wie in der Gesellschaft dagegen vorgegangen werden muss, darüber spricht und diskutiert sie am 15. September um 19:30 Uhr in der Zwei-Löwen-Grube.
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