Nationale Industriepolitik: Zwischen Anspruch, Ankündigung und Aktenordnern
Die deutsche Wirtschaft steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Globale Konflikte, technologische Umbrüche und intensiver Standortwettbewerb setzen Unternehmen und Politik gleichermaßen unter Druck. In diesem Umfeld kommt der chemischen Industrie als Schlüsselbranche eine besondere Rolle zu: Sie ist Innovationstreiber, Fundament industrieller Wertschöpfung – und zunehmend auch Garant für Resilienz und Sicherheit.
Die politischen Rahmenbedingungen sind initiiert, aber es mangelt häufig an Tempo und Konsequenz, stattdessen dominieren Zweifel, Debatten und Schlagzeilen das politische Geschehen.
Wie reagieren die Unternehmen auf die verschärften Realitäten und welche politischen Weichen müssen gestellt werden, um Deutschland und Europa im globalen Wettbewerb zu stärken?
Dazu nimmt Christian Kullmann, seit 2017 Vorstandsvorsitzender des Essener Dax-Konzerns Evonik mit weltweit rund 31.000 Beschäftigten Stellung. Unter seiner Führung wurde das Unternehmen neu ausgerichtet und konzentriert sich nun konsequent darauf, mit maßgeschneiderten Innovationen, Produkten und Lösungen seinen Kunden den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Christian Kullmann war zudem Präsident des Branchenverbandes der chemisch-pharmazeutischen Industrie und Vizepräsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI).
Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie Schnittchen.
