ZLK vor Ort: „Galerie Laing“

Markus Lüpertz gehört zu den bekanntesten deutschen Künstlern der Gegenwart. Sein Werk kann in großen Teilen als eine Hymne an die Antike verstanden werdensein Formenrepertoire wendet sich jedoch gegen jede klassische Auffassung.

Direkt aus dem Atelier des Künstlers in Berlin kann die Galerie LAING das Triptychon „Schornstein – dithyrambisch“von 1969 zeigen, eine dreiteilige Gouache von 2,65 x 1,83 m Größe. Ergänzt wird dieses monumentale Werk von einigen Akten in Tusche von 1985 sowie zwei bemalten, mehr als 2 m großen Bronzeskulpturen aus der Mitte der 1980er Jahre.

Weiter sind einige bemalte Bronzen zu sehen, die den Eindruck antiker Terrakotta-Büsten erwecken, sowie aus den frühen 2000er Jahren einige Rückenakt-Gemälde – ein für Lüpertz bedeutendes Thema – und eine Serie von blau-schwarzen Ganzfiguren als Reminiszens an die Göttin Daphne aus der griechischen Mythologie.

Dr. Dagmar Kronenberg-Hüffer