Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung“

Den „mutmaßlichen Patientenwillen“ gilt es von ärztlicher Seite zu eruieren, um festzulegen, wie invasiv die medizinischen Maßnahmen am Lebensende sein sollen, wenn sich der Patient selbst nicht mehr äußern kann. Dazu werden Personen befragt, die dem Patienten nahestehen. Erfahrungsgemäß ist es jedoch eine große Erleichterung für alle Beteiligten, wenn in einer Patientenverfügung, schon vor Krisenzeiten, der gewünschte Umfang der Therapie dezidiert beschrieben wurde.

Wir möchten Sie zu einer Veranstaltung einladen, bei der am 10. September 2019 unser Klubmitglied Rechtsanwalt und Notar Dr. Hans-Joachim David erläutert, welche gesetzlichen Anforderungen an eine Patientenverfügung gestellt werden, damit sie für das therapeutische Team bindend ist. Der Sinn und Zweck einer Vorsorgevollmacht wird ebenso Thema sein.

Wie sich schriftlich fixierte Therapiewünsche in der Praxis konkret auswirken, erläutert Dr. Wolfgang Clasen, der sich als Chefarzt der nephrologischen Abteilung und der Palliativmedizin im Hiltruper Krankenhaus täglich im Spannungsfeld von „Apparatemedizin“ und „End-stage-Care“ mit palliativer Zielsetzung bewegt.

Dr. Matthias Döring

(Suppenbuffet; kein Empfang)