Auf geht’s zu einer ganz besonderen Münstertour für die ganze Familie! Gemeinsam begeben wir uns auf eine spannende und abwechslungsreiche Entdeckungsreise durch die lebendige Geschichte und die charmanten Ecken der Stadt Münster. Begleitet werdet ihr dabei von unserer ausgewiesenen Münster-Expertin Dr. Lisa Brößkamp – erfahrene Stadtführerin und Autorin mehrerer Bücher rund um Münster, die mit viel Fachwissen, Begeisterung und unterhaltsamen Anekdoten die Stadt für Groß und Klein lebendig werden lässt.
Unterwegs gibt es jede Menge Besonderheiten zu bestaunen, überraschende Details zu entdecken und Geschichten zu hören, die selbst eingefleischte Münsteranerinnen und Münsteraner noch zum Staunen bringen. Ob historische Highlights, versteckte Orte oder spannende Hintergründe – dieser Rundgang bietet für alle etwas Neues. Freut euch auf einen kurzweiligen, informativen Stadtrundgang am Samstag, der Münster von seiner schönsten und spannendsten Seite zeigt.
Nach der Führung haben wir noch einen kleinen Kaffee zum Austauschen geplant.
Samstag, 25.April 2026, 14:30 Uhr, Treffpunkt vor dem historischen Rathaus
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit Prof. Sebastian Heilmann
Handelskonflikte und Industriekonkurrenz mit China: Wie wir Europäer uns positionieren können
In vielen Bereichen ist China für Europa und Deutschland nicht mehr nur Konkurrenz und Mitbewerber, sondern Marktbeherrscher. Dies gilt nicht nur für einzelne Produkte, sondern für ganze Industriezweige und die Zulieferung von marktbeherrschenden Rohstoffen. Zusätzlich üben Russland und die USA erheblichen Druck auf Europa aus, das für diese geopolitischen und weltwirtschaftlichen Veränderungen nicht gewappnet ist. Bisherige Geschäfts- und Erfolgsmodelle, die auf offenen Exportmärkten beruhten, sind in dieser protektionistischen Welt nicht mehr tragfähig.
China wird den Ansehensverlust der USA unter Trump und die Brüche in der westlichen Allianz entschlossen nutzen und sich als globale geopolitische Führungsmacht positionieren. Zugleich entwickelt es sich zum Zentrum für Zukunftstechnologien in Industrie, Energiewirtschaft und künstlicher Intelligenz.
Wie können wir Europäer uns neu aufstellen, um in der veränderten Weltpolitik und Weltwirtschaft Sicherheit, Wohlstand und Autonomie zu behaupten?
Prof. Sebastian Heilmann von der Universität Trier, ist einer der international profiliertesten China-Experten Europas. Er ist Politikwissenschaftler und Sinologe und Gründungsdirektor des Mercator Institute for China Studies, MERICS. Er forscht international mit Schwerpunkten in den USA, China und Deutschland zu Chinas Regierungssystem, Chinas weltweiten Beziehungen sowie Wirtschafts- und Innovationspolitik.
Zu dem Vortrag bietet die Gastronomie Suppe ad libitum.
Besuch des Picasso-Museums für Familien mit kleinen Kindern (3 -11 Jahre)
Wir laden Euch herzlich zu einer besonders kreativen Veranstaltung ins Picasso-Museum ein!
Wir entdecken gemeinsam die faszinierende Welt der Kunst, lassen uns von den Geschichten hinter den Werken inspirieren und erleben einen bunten Workshop.
Das museumspädagogische Programm wird sich mit der aktuellen Ausstellung zu Barbara Hepworth beschäftigen. Sie steht für die Kunst der Avantgarde und ist eine der bedeutendsten britischen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.
Nach einem kurzen geführten Rundgang durch diese Ausstellung gibt es ein „Kunstbuffet“, an dem sich die Kinder entscheiden können, ob sie gemeinsam mit den Eltern Fadenbilder gestalten oder Seifen schnitzen möchten.
Termin: Sonntag, 01.03.2026, 15:30 Uhr- 17:00 Uhr
Ort: Kunstmuseum Pablo Picasso Münster
Für wen: alle Familien mit Kindern zwischen 3 und 11 Jahren
Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 20 Personen.
Die Kosten werden vom Klub übernommen.
Weihnachtsfeier ZLK-Chor
Steinway-Förderpreis Münster
Wer wird Steinway-Förderpreisträger 2026 in Münster?
Mit einem wunderschönen Programm verzauberte die koreanische Pianistin Yunyeong Shin das Publikum der Adventsmatinee 2025 in unserem Saal. Der Applaus für die Gewinnerin des Steinway-Förderpreises war begeistert, als die Schlussakkorde des „Allegro Appassionato“ von Camille Saint-Saëns verklangen.
Die besonderen Adventsmatineen sind zugleich die Preisträgerkonzerte des Steinway-Förderpreises in Münster. Nun geht der Wettbewerb in eine neue Runde – und wieder stehen hochbegabte Studierende im Hauptfach Klavier an der Musikhochschule Münster im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Steinway Galerie schreibt die Universität Münster (Abteilung Musikhochschule) den Steinway-Förderpreis aus. Er soll besonders vielversprechenden Nachwuchspianisten im Bereich Klassik den Weg ebnen.
Auch 2026 unterstützt der Zwei-Löwen-Klub den Wettbewerb als Förderer. Unsere Mitglieder können nicht nur das Preisträgerkonzert im Dezember erleben, sondern bereits beim eigentlichen Wettbewerb dabei sein. Ein spannendes Musikerlebnis – für Publikum wie Teilnehmende. Die Professorinnen und Professoren der Musikhochschule wählen im Vorfeld fünf Finalisten aus, die jeweils rund 15 Minuten aus ihrem Repertoire präsentieren. Während die Jury berät, laden Sektempfang und Catering zum Austausch ein, bevor die Preisverleihung stattfindet.
Wer erleben möchte, wie die jungen Talente ihr Können zeigen und sich messen, kann sich über die Website des Zwei-Löwen-Klubs verbindlich anmelden. Das Freikartenkontingent für Klubmitglieder ist auf 40 Plätze beschränkt. Wir freuen uns auf einen spannenden musikalischen Wettstreit und auf die neue Preisträgerin oder den neuen Preisträger des Steinway-Förderpreises Münster!
Sonntag, 1. März, 19:00 Uhr in der Steinway Galerie Münster, Wolbecker Straße 62
(Ausklang gegen 22:30 Uhr; begrenztes Freikarten-Kontingent; verbindliche Anmeldung über die Website des Zwei-Löwen-Klub)
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit Sören Link, SPD, OB der Stadt Duisburg: Klare Kante – großes Herz!
Wie Duisburg sich für eine gute Zukunft aufstellt
Seit 2012 ist Sören Link Oberbürgermeister der Stadt Duisburg; bei der Kommunalwahl im Herbst wurde er mit 78 Prozent in der Stichwahl gegen den AfD-Kandidaten wiedergewählt. Er gilt als jemand, der auch bei unbequemen Themen Klartext redet. In seiner Partei ist der SPD-Politiker als Vertreter einer wertekonservativen Sozialdemokratie nicht immer unumstritten. Mit „klarer Kante und großem Herz“ stellt er sich den Herausforderungen seiner Heimatstadt.
Wie sieht eine Stadt sich selbst? Welche Werte tragen ihre Gesellschaft? Und wie reagiert sie, wenn dieses Selbstbild durch kriminelle Strukturen, Integrationsunwilligkeit oder Sozialleistungsmissbrauch ins Wanken gerät? Der Oberbürgermeister zeigt auf, wie Duisburg durch den Abbau von einer Milliarde Euro Schulden neue Handlungsspielräume gewonnen hat – für Investitionen in Infrastruktur und Bildung, sowie den Aufwuchs von Ordnungskräften und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Darüber hinaus beleuchtet er, wie konsequentes und rechtsstaatliches Verwaltungshandeln den Entwicklungen einer Ruhrgebietsstadt begegnen kann.
Der Abend verspricht eine kommunale Analyse aus erster Hand – und einen Appell, notwendige Debatten offen zu führen, ohne Scheu vor unbequemen Antworten und unter den Bedingungen enger werdender haushälterischer Spielräume.
Zu dem Vortrag bietet die Gastronomie Suppe ad libitum.
Ausgebucht – Damen-Event: #WomenGPT – Mit KI den Alltag meistern
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Sofern Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, melden Sie sich gerne mit einer E-Mail an events@zlk-ms.de bei uns.
Liebe Damen,
freuen Sie sich auf ein ganz innovatives Format in unserem Damen-Eventkalender!
Wir laden Sie herzlich zu einem besonderen Damen-Event im REACH ein, das Inspiration und Impulse in entspannter Atmosphäre verspricht. Keynote-Speakerin des Abends ist Anja Katharina Bezold, die in ihrem Buch „#WomenGPT – Mit KI den Alltag meistern“ praktische Tipps für Frauen entwickelt hat.
Anja Katharina Bezold ist Autorin, Rednerin und Coach und als Mutter und Führungskraft weiß sie aus eigener Erfahrung, wie es ist, tagtäglich den Spagat zwischen Beruf, Familie und persönlichen Zielen zu meistern. Mit ihrer authentischen und nahbaren Art teilt sie praxisnahe Einblicke in die Welt der Künstlichen Intelligenz, speziell zugeschnitten auf weibliche Bedürfnisse.
In ihrem Vortrag zeigt sie, wie KI helfen kann, den Alltag zu erleichtern, besser zu strukturieren und selbstbestimmter zu gestalten. Mit ihrem empathischen, bodenständigen, humorvollen Stil begeistert sie ihre Zuhörerinnen, inspiriert und motiviert, ohne zu belehren. Wer sie erlebt, spürt schnell, hier geht es nicht um Theorie, hier geht es ums Leben.
Nutzen Sie die Gelegenheit, neue Impulse für Ihren Alltag zu gewinnen und in lockerer Runde mit der gefragten Expertin ins Gespräch zu kommen.
Unser Klubmitglied Frau Mechtild Pieper hat sich bereit erklärt, ihrerseits auf die Bedeutung von KI für ihren Berufsinhalt als weibliche Vorstandsvertreterin bei der Sparkasse Münsterland Ost einzugehen und in den Dialog mit Frau Bezold zu treten.
Als Ausblick auf die Zukunft der KI wird Frau Christina Fiege das Thema abrunden und kurz die d:u vorstellen. Die data:unplugged ist Europas größtes Festival für Daten und KI und findet am 26./27.03.2026 in der MCC Halle Münsterland statt.
Passend zum Thema wird die Veranstaltung im Gebäude des REACH stattfinden, dem Start-up Center der Universität Münster und der FH Münster.
Erleben Sie mit tollen Frauen aus der Branche einen Einblick in unsere Zukunft und einen Abend voller Geselligkeit!
Informationen:
• Donnerstag, 26.02.2026, 18:30 – 21.30 Uhr
• Adresse: REACH, Geiststr. 24-26, 48151 Münster
• Keine Kosten, der Zwei-Löwen-Klub lädt uns auf kleine Snacks und Getränke ein
• Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist auf Grund der Größe des Raumes auf maximal 40 Damen begrenzt.
• Nur für Mitglieder des ZLK, Gäste nur bei Interesse an Aufnahme im Klub
• Hinweis: Das Gebäude ist nicht barrierefrei!
• Die Veranstaltung ist medienöffentlich
• Anmeldung über die Homepage des Klubs
KOLLOQUIUM mit Prof. Nils Goldschmidt: USA und Trump
Der Glaube, dass keine Regierung eine Willkürherrschaft sein kann, wenn sie nur ein Produkt des demokratischen Wahlverfahrens ist, ist ganz unbegründet.“ Mit dieser ebenso nüchternen wie provokanten Diagnose des Ökonomen Friedrich August von Hayek eröffnet Prof. Goldschmidt seinen Gastbeitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 18.05.2025. Hayeks zentrale Einsicht ist von bestechender Klarheit: Nicht der demokratische Ursprung staatlicher Macht schützt vor Willkür, sondern allein ihre wirksame Begrenzung.
Über ein halbes Jahr später scheinen diese Überlegungen eine bedrückende Aktualität gewonnen zu haben. Der Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE und ihr zunehmend gewaltsames Vorgehen machen sichtbar, wie staatliche Macht sich ausdehnt und tief in die gesellschaftlichen Strukturen der Vereinigten Staaten hineinwirkt. Zwar wächst der öffentliche Widerstand, doch die anstehenden Midterms liegen noch in weiter Ferne – und ihr Ausgang ist angesichts vergangener Eingriffe in demokratische Prozesse alles andere als gewiss.
Noch sind wir in Deutschland von vergleichbaren Zuständen entfernt. Gleichwohl mehren sich auch hier Anzeichen, die zur Wachsamkeit mahnen: eine AfD, die offen Sympathien für autoritäres Vorgehen und insbesondere für das Vorgehen von ICE in den vergangenen Wochen bekundet und immer wieder politische Rückendeckung aus der Administration Trump erfährt. Diese Entwicklungen sind mehr als Randnotizen – sie verweisen auf eine strukturelle Gefährdung liberaler Ordnungen, die auch unsere Gesellschaft betrifft.
Wir leben in einer Zeit des politischen Umbruchs. Die USA stehen an einem Scheideweg, dessen Bedeutung weit über ihre eigenen Grenzen hinausreicht. In seinem Vortrag wird Prof. Goldschmidt diese Entwicklungen analytisch einordnen, ihre normativen Implikationen beleuchten und Perspektiven für den Umgang mit autoritären Versuchungen in Demokratien aufzeigen.
Was kann – und was muss – eine Strategie in solchen Zeiten leisten? Sicher ist nur eines: Nostalgie ist keine Strategie.
ZLKI mit Nicolai Walter, CEO Pixel Photonics: Vom Uni-Labor in die Wirtschaft
Vom (Leidens-)Weg einer Hochtechnologie-Ausgründung
Deutschland verfügt über eine exzellente Forschungslandschaft, schafft es jedoch zu selten, wissenschaftliche Durchbrüche in erfolgreiche Hochtechnologie-Unternehmen zu überführen. Am Beispiel von Pixel Photonics, einer Ausgründung aus der Uni Münster, schildert unser Gast, wie aus einer starken Idee trotz Bürokratie, knappen Investoren und deutschem Risiko-Bauchweh ein Hightech-Unternehmen wurde. Gleichzeitig zeigt er, welches enorme Potenzial hier eigentlich schlummert. Der Vortrag macht Mut: Mit dem richtigen Mindset und den passenden Weichenstellungen kann Deep Tech in Deutschland – und damit auch Deutschland selbst – richtig durchstarten.
Nicolai Walter ist studierter Quantenphysiker, sowie Gründer und Geschäftsführer von Pixel Photonics GmbH, einer Hightech-Ausgründung der Universität Münster, die neuartige supraleitende Einzelphotonendetektoren entwickelt. Mithilfe dieser Technik lassen sich z. B. Versorgungsnetze überwachen. Das 2020 gegründete Unternehmen beschäftigt heute 33 Mitarbeitende aus neun Ländern und arbeitet mit Kunden weltweit daran, Photonik und Quantentechnologien in den industriellen Maßstab zu bringen.
Zu der Veranstaltung serviert die gastronomie Schnittchen.
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit Kämmerin Christine Zeller: „Kommunen in einer historischen Finanzkrise – Sicherung der Handlungsfähigkeit vor Ort.“
FORUM mit Veronika Wand-Danielsson, Schwedische Botschafterin
Schweden und Deutschland – Nachbarn, Partner, Verbündete.
Putin testet immer intensiver die Belastbarkeit und Geduld seiner Grenznachbarn aus und damit auch die Verteidigungsbereitschaft der NATO-Verbündeten. Nach Krim, Ukraine, Schattenflotten in der Ostsee mit Zerstörung von wichtigen Unterwasser-Infrastrukturen, nach Drohnen über Polen und Verletzung des Luftraumes im Baltikum ist es interessant zu wissen, wie sich eigentlich unsere Nachbarn auf die zunehmende Aggressivität Russlands einstellen. Was unternehmen sie, um ihre Bevölkerung zu schützen und wie bereiten sie die verschiedenen Generationen auf die neue politische Lage vor?
Schweden, viel näher an russischem Territorium gelegen, ist in der Umsetzung des Zivilschutzes und der Wehrbereitschaft deutlich konsequenter als Deutschland und kann vielleicht in Manchem ein Vorbild für uns sein.
Veronika Wand-Danielsson wird an diesem Abend viel Raum für Fragen geben.
Nach Stationen als Botschafterin in Frankreich und bei der NATO, ist sie seit September 2023 Botschafterin Schwedens in Deutschland.
Zu dem Vortrag bietet die Gastronomie einen Sektempfang und ein Zwei-Gang-Menü.
FORUM mit Niki und Ahmad Milad Karimi
Besuch auf dem Milchhof Große Kintrup: Viel mehr als Milchschaum und Kühe
AFTER WORK mit Prof. Dr. Michael Hüther, Direktor Institut d. deutschen Wirtschaft
Die deutsche Wirtschaft befindet sich im Spannungsfeld tiefgreifender Veränderungen. Ihr tradiertes Geschäftsmodell – industriebasiert, dienstleistungsergänzt, global integriert, regional – steht durch Dekarbonisierung, Bürokratie und geopolitische Risiken unter erheblichem Anpassungsdruck.
Der Vortrag skizziert, warum eine strategische Neuausrichtung notwendig ist und wie diese gelingen kann. Im Zentrum stehen dabei drei „I’ s“: Investitionen, um Infrastruktur, Industrie und Zukunftstechnologien zu stärken; Innovationen, die Produktivität und technologische Souveränität sichern; Integration, verstanden als Offenheit gegenüber globalen Märkten und neuen wirtschaftlichen Partnerschaften. Zusammen eröffnen sie einen realistischen Pfad, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im kommenden Jahrzehnt zu sichern.
Prof. Michael Hüther ist seit 2004 Direktor des Institut der Deutschen Wirtschaft. Er war u. a. Generalsekretär des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Chefvolkswirt der DekaBank, etliche Jahre Adjunkt Professor an der Stanford University und ist Honorarprofessor der EBS Business School in Ostrich-Winkel. Er ist Träger des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie Schnittchen.
Fastenfischessen mit Thomas Laufmöller
Das Fastenfischessen gehört zu den festen Terminen im Jahreslauf des Zwei-Löwen-Klubs: ein gemeinsames Essen, gute Gespräche und ein kurzer gedanklicher Impuls.
Als Referenten begrüßen wir in diesem Jahr Thomas Laufmöller. Nach seinem bewussten Schritt, den aktiven Priesterdienst ruhen zu lassen, hat er sich nicht von den großen Fragen des Glaubens und der Kirche entfernt – im Gegenteil: er beschäftigt sich weiterhin intensiv mit theologischen, spirituellen Fragestellungen, reflektiert persönliche Glaubenserfahrungen und setzt sich zugleich kritisch mit den aktuellen Entwicklungen der katholischen Kirche auseinander.
Das Fastenfischessen bietet einen schönen Rahmen für diese Begegnung: gemeinsames Essen, ein offenes Wort – getragen von der Überzeugung, dass unterschiedliche Wege und Sichtweisen einander nicht ausschließen müssen.
Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie einen Sektempfang und ein 3-Gang-Menü.
FORUM mit Prof. Kai Sina: „Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist“
„In unsere Hände ist er gelegt, der demokratische Staat, in die jedes Einzelnen“, schreibt Thomas Mann 1922. „Die sogenannte Freiheit ist kein Spaß und Vergnügen. Ihr anderer Name lautet Verantwortlichkeit.“ Spricht so noch der Verfasser der „Betrachtungen eines Unpolitischen“? Oder formuliert hier ein lupenreiner Demokrat, was demokratische Gesellschaften heute dringend brauchten?
Kai Sina nimmt die Leser mit auf eine rasante Reise durch das politische Leben, Denken und vor allem Tun Thomas Manns. Während der junge Thomas Mann in einem Porträt Fontanes noch dessen „sozialdemokratische Modernität“ lobte, legen sich mit dem Ersten Weltkrieg Schatten auf Manns Essayistik, resümiert Sina: Thomas Mann, in seiner frühen Zeit ein „unerwartet fortschrittlicher, emanzipativ und ausgesprochen liberal gesinnter Intellektueller“, publiziert 1914 „Gedanken im Kriege“, die nach Sina „in ihrem Nationalismus, Militarismus das Schaurigste sind, was Mann überhaupt geschrieben hat“. Dass auch familiäre Zusammenhänge bis hin zu Notizen der großen Hedwig Pringsheim als Schwiegermutter in Sinas Monografie Eingang finden, ist symptomatisch für den beeindruckend kenntnisreichen und lebhaften Bericht zu Thomas Mann als einem „politischen Aktivisten“.
Dem Forum wird Sina insbesondere einen Eindruck verschaffen vom politischen Wirken Manns während der Exiljahre in der Schweiz und in den USA. Hatte Thomas Mann sich nach dem Ersten Weltkrieg in eine biedermeierliche Welt zurückgezogen, kommt es ab 1926 zur Wendung zur „Real-Politik“. Eine neue „Klar- und Entschiedenheit“ in der Zionismus-Frage werde erkennbar. Sina zeichnet mit fast kriminalistischem Spürsinn nach, dass Mann in den ersten Jahren des Nazi-Staates zwar „Deckung“ gesucht habe, aber auch vor seinem Exil keineswegs ein „Unpolitischer“ gewesen sei. Über den Zionismus – jetzt auch über den politischen – äußert Mann sich 1935 in einem Interview so begeistert, dass der nationalsozialistische Staat ihn ausbürgert. Danach fallen ihm Positionierungen noch leichter. „Zu würdigen ist ein Autor, der sich über Jahrzehnte hinweg öffentlich für Freiheit und Demokratie einsetzte – entschieden, widerständig, nicht selten unter persönlichem Risiko. Im Zentrum des Vortrags steht weniger ein systematisches politisches Denken als eine Praxis der Intervention, die Thomas Manns intellektuelles Selbstverständnis prägt“, kündigt Kai Sina an. Es wird sich unbedingt lohnen, mit Kai Sina den großen Thomas Mann in neuer und politisch höchst aktueller Perspektive zu entdecken.
Kai Sina ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transatlantische Literaturgeschichte an der Universität Münster. Seine Forschungen führten ihn u.a. nach Chicago und nach Princeton. Ausgezeichnet wurde er mit dem Wissenschaftspreis der Fritz Behrens Stiftung. Gemeinsam mit Hans Rudolf Vaget (Northampton) erarbeitet er derzeit eine Edition der im amerikanischen Exil entstandenen Essays Thomas Manns. Sein kürzlich erschienenes Buch Was gut ist und was böse. Thomas Mann als politischer Aktivist (Berlin 2024) ist daraus hervorgegangen.
Zu dem Vortrag gibt es einen Sektempfang und die Gastronomie serviert ein Zwei-Gang-Menü.
KOLLOQUIUM mit Prof. Dr. Arndt Sinn: Die heutige „Organisierte Kriminalität“
Organisierte Kriminalität hat viele Gesichter – sie zeigt sich nicht nur in mafiösen Strukturen oder spektakulären Großverfahren, sondern auch in den unscheinbaren Mechanismen der Schattenwirtschaft, in digitalen Netzwerken und in der Schnittstelle zwischen legaler und illegaler Ökonomie. Nicht zuletzt entwickelt sich diese schwere Kriminalität – auch – in Richtung Terrorismus. Hierüber wird der ausgewiesene Experte und Strafrechtler Prof Dr. Prof. h.c. Arndt Sinn, Lehrstuhlinhaber an der juristischen Fakultät in Osnabrück berichten und Tendenzen aufzeigen. Der Autor und Herausgeber zahlreicher Fachbücher und-aufsätze ist in internationale Gremien berufen und unterstützt den Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages bei der Entgegnung solcher Entwicklungen mit wirksamen Strafrechtsnormen. Als Teil seiner Arbeiten zur „Organisierten Kriminalität 3.0“ zeigt Prof Sinn daher nicht nur zukünftige Gefahren, aber auch neue Sicherheitskonzepte auf.
Spannend wird der Vortrag, indem der erfahrene Kriminologe einige der vielen Gesichter der Organisierten Kriminalität aufzeigt – von den klassischen weltweit agierenden mafiösen Gruppierungen über lose Netzwerke bis hin zu neuen digitalen Formen krimineller Zusammenarbeit. Anhand aktueller Beispiele wird deutlich, wie sich die Organisierte Kriminalität in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat: weg von hierarchischen Strukturen hin zu flexiblen, transnationalen und technologiegestützten Netzwerken, die zwischen legaler und illegaler Ökonomie agieren. Zugleich geht der Vortrag der Frage nach, wie diese Entwicklungen rechtlich erfasst werden – und wo die geltenden Definitionen und Strafverfolgungsinstrumente an ihre Grenzen stoßen.
So entsteht ein aktuelles Bild der Organisierten Kriminalität, das zeigt, wie facettenreich, anpassungsfähig und zugleich systemrelevant dieses Phänomen geworden ist – und welche rechtlichen wie politischen Antworten es erfordert.
Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie ein Tellergericht.
Ausgebucht – Neujahrsempfang mit Oberbürgermeister Tilman Fuchs
Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Sofern Sie sich auf die Warteliste setzen lassen möchten, melden Sie sich bitte mit einer E-Mail an events@zlk-ms.de bei uns.
Der Zwei Löwen Klub lädt seine Mitglieder und Gäste zu seinem traditionellen Neujahrsempfang ein und freut sich, dass der neue Oberbürgermeister der Stadt Münster Tilman Fuchs, in diesem feierlichen Rahmen die Festrede halten wird.
FORUM mit Prof. Dr. Christoph König: „Rilkes Popularitätsparadox“
Aus Anlass von Rainer Maria Rilkes 150stem Geburtstag 2025 und seinem 100sten Todesjahr 2026 finden weltweit Veranstaltungen statt, die sich mit dem Dichter und seinem Werk auseinandersetzen. Auch wir widmen einen Abend diesem großen deutschen Lyriker.
Geht es Ihnen nicht auch so? Wir hören „Rilke“ und vor unserem geistigen Auge erscheint: „Der Panther“ („Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe so müd geworden, dass er nichts mehr hält…“) oder „Das Karussel“ („Mit einem Dach und seinem Schatten dreht sich eine kleine Weile der Bestand…“).
Doch halt: Unser Referent, Prof. Dr. Christoph König, nimmt uns mit auf schwierigere Pfade. Er wird sich vor allem mit Gedichten befassen aus den Zyklen „Das Stunden-Buch“, „Duineser Elegien“ und der „Sonette an Orpheus“. Er wird uns Wege weisen, die helfen können, auch diese Gedichte zu verstehen. Prof. König ist Professor für Neuere und neueste deutsche Literatur an der Universität Osnabrück. Er ist Herausgeber der seit 2023 im Wallstein Verlag erscheinenden neuen und vollständigen Ausgabe der Werke Rilkes.
Zu dem Vortrag gibt es einen Sektempfang und die Gastranonomie serviert ein Zwei-Gang-Menü.
Burns Supper
Nach der guten Resonanz in den vergangenen Jahren, wird auch 2026 wieder unser Burns Supper im Klubzimmer gefeiert werden. Es ist ein jährlich stattfindendes Fest, das weltweit zu Ehren des schottischen Dichters Robert Burns am oder um seinen Geburtstag (25.01.1759) zelebriert wird.
Auf der Speisekarte steht immer das gleiche: Suppe, Haggis mit Steckrübe und Kartoffeln (neeps and tatties), und als Nachtisch ein Trifle. Wenigstens bei den Trinksprüchen wird Whisky getrunken. Der formelle Teil des Abends folgt einem sehr ritualisierten Ablauf. Bevor der Haggis serviert wird, wird er auf einer Servierplatte feierlich vom Koch unter Begleitung eines Dudelsackspielers zum Rednertisch getragen, wo der Address to the Haggis vorgetragen wird.
Erleben Sie bei Dudelsack, Haggis, Kilts und diversen Whiskys Schottland im Zwei-Löwen Klub.
Dresscode: Kilt oder dunkler Anzug.
Die Gästeanzahl ist durch die Größe des Klubzimmers begrenzt, so dass eine frühe Anmeldung empfehlenswert ist.
Die Anmeldung ist, ausschließlich online über die Website, ab dem 16.01.2026 um 18:00 Uhr möglich.
AFTER WORK mit Dr. Martin Chaumet, Innovationsmanager bei der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) und wissenschaftlicher Geschäftsführer der beventum GmbH
Kein Widerspruch – Eine Bundesagentur als Heimat für radikale Neudenker:innen
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIND will die Brücke schlagen zwischen Forschergeist und Unternehmertum. Sie finanziert bahnbrechende Technologien und Themen, die das Potenzial haben, unser Leben grundlegend zu verbessern – von neuer Energietechnik über Bauen und Immobilien bis zur Abfallwirtschaft. Die Projekte reichen von juristischen Werkzeugen wie „Recht per Drag and Drop“ – dabei werden mit Rulemapping Bürokratie und juristische Entscheidungsprozesse vereinfacht – über Kunststoffrecycling bis hin zu medizinischen Themen wie Antibiotikaresistenzen und Krankheitserkennung mit KI-gestützter Stimmanalyse.
Dr. Martin Chaumet erläutert klar und praxisnah, wie SPRIND arbeitet: welche Förderwege es gibt, wie Projekte ausgewählt werden und wie aus einer guten Idee ein tragfähiges Produkt und schließlich ein eigenständiges Unternehmen wird. An anschaulichen Beispielen zeigt er, warum Pilotanlagen („First-of-a-kind“) im Realmaßstab entscheidend sind, wie Hürden auf dem Weg in den Markt überwunden werden können und wie Start-ups und Mittelstand gleichermaßen profitieren. Außerdem gibt er einen Ausblick darauf, was SPRIND 2026 plant – und wie Unternehmen, Kommunen und interessierte Einzelpersonen konkret andocken können.
Dr. Martin Chaumet ist Physiker und seit 2020 Innovationsmanager bei SPRIND. Zuvor war er in der Energie-, Bau- und Immobilienwirtschaft tätig und verfügt über einen Background als Berater und Investmentbanker.
Zu dem Vortrag serviert die Gastronomie Schnittchen.
FORUM mit Prof. Dr. Christoph Louven: „Musik – große Gefühle“
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit Generalleutnant Peter Mirow, kommand. General d. DT.-Niederl. Korps
KOLLOQUIUM mit Karl Banghard: „Die wahre Geschichte der Germanen“
KOLLOQUIUM mit Prof. Dr. Stephan Heusler -Blind Date mit der Quantenmechanik
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit den OB-Kandidaten
JUNIOREN: Führung Skulptur Projekte mit der Leeze
ZLK-Staffeln für Staffelmarathon Münster
RUN , RUN , RUN!!!!!
Am Sonntag, dem 21. September 2025, nimmt unser ZLK mit 2 Staffeln am Staffelmarathon in Münster teil.
Wir freuen uns auf einen sportlichen Tag voller Teamgeist, Bewegung und guter Stimmung.
Die Vorbereitungen laufen – wer Interesse hat auch Teil unserer „Schnellen Löwen“ zu sein, kann gerne über das Büro im ZLK mit mir Kontakt aufnehmen.
Jürgen Karsch
Sportwart
events@zlk-ms.de
ZWEI-LÖWEN-GRUBE mit Nathanael Liminski:“Digitale Macht – Wie Demokratien unter Druck geraten“
Adventsmatinee – Steinway-Förderpreis-Konzert mit Yunyeong Shin
Nikolaus im ZLK – Veranstaltung für Familien mit kleinen Kindern
Generalversammlung
Liebe Mitglieder,
sehr herzlich lade ich die Ordentlichen Mitglieder des Zwei-Löwen-Klubs hiermit für Mittwoch, den 26. November 2025, um 19:00 Uhr zum traditionellen Gänseessen mit anschließender Herbst-Generalversammlung in das Klubhaus ein.
Tagesordnung:
1. Bericht des Präsidenten
2. Bericht des Schatzmeisters
3. Bericht des Hauswarts
4. Antrag auf Ernennung der Herren Dr. Carlo Freischem, Dr. Fried Helmert,
Dr. Stefan Kettelhoit und Karl-Heinz Musial zu Ehrenmitgliedern
5. Neuwahl eines Mitglieds des Aufnahmeausschusses
6. Neuwahl eines Rechnungsprüfers
7. Verschiedenes
Auf Grund der Planung des Gänseessen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich.
Herzliche Grüße
Burkhard Röhm
Präsident
Stutenkerlbacken bei Tollkötter
Festlicher Herbst-Ball im Zwei-Löwen-Klub
FORUM mit Prof. Dr. Echinger-Maurach: „Das Geheimnis der Mona Lisa“
Kaiserkegeln
FORUM mit Joe Laschet:„Mein Weg als Influencer.“
KOLLOQUIUM mit Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge: „Dunkelflauten, Hellbrisen und andere Herausforderungen der Energiewende“
Ein inspirierender Abend beim Damenevent im Modehaus Elfi
Spanien zu Gast im Klub
AFTER WORK mit Jochen Kopelke, Vorsitzender der GdP
Polizeiarbeit in der Zeitenwende: starke Polizei ist nötig!
Die Menschen in Deutschland erwarten mehr Sicherheit – doch die Polizei stößt zunehmend an ihre Grenzen. Es fehlt an Personal, finanziellen Mitteln und politischer Unterstützung. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen: Demonstrationen, Cyberkriminalität, Extremismus und andere Einsatzlagen binden immer mehr Kräfte.
Diskutiert wird über mögliche Lösungen: Mehr Befugnisse für die Polizei, eine stärkere europäische Zusammenarbeit und die gezielte Stärkung regionaler Polizeiarbeit. Klar ist: Ohne mehr Ressourcen und ein Umdenken in der Politik wird es nicht gehen.
Jochen Kopelke, seit 2022 Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), vertritt über 210.000 Polizistinnen und Polizisten. Er fordert konkrete Verbesserungen, um die innere Sicherheit in Deutschland langfristig zu gewährleisten.
Zu dem Vortrag lädt der Klub zu Schnittchen ein.
FeierAbend
Jetzt ist wieder FeierAbend
Viele Wochen lang gab es im Zwei-Löwen-Klub keine einzige Veranstaltung, nicht einen Abend zu einem interessanten Thema und weder Boule noch Kegeln. Vielen fehlte in der Corona-Zeit aber wohl noch mehr, dass sie im Klubhaus auch keine Freunde und Bekannte mehr treffen konnten. Damit aber ist jetzt FeierAbend.
Denn ab sofort gibt es jeden Freitag wieder einen FeierAbend. Jeweils ab 18 Uhr treffen sich Damen und Herren aus dem ZLK ganz zwanglos im Klubhaus und Garten. Ein Programm gibt es nicht, aber die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen einen netten Abend zu verbringen, interessante Gespräche zu führen, sich auszutauschen oder auch einfach nur um ein wenig Spaß zu haben. Und natürlich ist es möglich, sich am FeierAbend auch ein leckeres Essen zu bestellen. Kommen und gehen kann man, wann man will.
Mit diesen Treffen im Klubhaus setzt sich eine alte Tradition des Zwei-Löwen-Klubs fort. Denn gerade in schwierigen Zeiten waren Mitglieder früher oft abends ins Klubhaus gekommen, um Freunden zu begegnen, zu hören, wie es den anderen geht und ein Gläschen (oder auch eins mehr) zu trinken. In seiner 1924 erschienen Klub-Chronik schrieb der Rechnungsrat und Lokalhistoriker Eugen Müller (1851-1935) über das Klubleben zu Beginn des 1. Weltkrieges: „Nach des Tages Last und Arbeit suchten die Klubmitglieder einige Stunden der Erholung durch gemeinsame, anregende Gespräche mit Freunden oder näher Bekannten im selbstgewählten Gesellschaftskreise.“ So wie es Eugen Müller, von 1896 bis 1911 Vorstandsmitglied des Zwei-Löwen-Klubs, geschildert hat, soll es auch nun mittwochs und freitags wieder sein. In diesem Sinne: Schönen FeierAbend!
Zwei Löwen Grube: Dr. rer. pol. Philipp Freiherr Heereman gibt uns einen Überblick über den „Patienten Wald?!“
ZLK Feuilleton: „Antriebslösungen in mobilen Arbeitsmaschinen für eine CO2-neutrale Zukunft“ mit Dr.-Ing. Markus Müller, Deutz AG
Schottland in Münster!
Ausgebucht: Löwinnen-Treffen sich zum Fondue
Die Universität Münster: Bedeutsam in der Stadt, der Region und weit darüber hinaus
Zwei-Löwen-Grube: Was Hendrik Wüst gegen die Staus auf Straßen und Schienen tut
Führung! ZLK vor Ort: Familienwerkstatt „ Im Rausch der Farbe – Von Gauguin bis Matisse“ im Kunstmuseum Pablo Picasso
Bye, Bye Elephant. . . die Abbruchparty!
Der Elephant, von alten Szenegängern auch liebevoll Rüssel genannt, war früher eine hochwertig eingerichtete Diskothek, in der viele Stars des deutschen Schlagers aufgetreten sind. Nach fast 50 Jahren gibt es ihn nicht mehr. Die große, charakteristische Theke ist verschwunden. Die Räume stehen leer.
Bye, Bye Deutschland – eine Lebensmelodie
hieß der Film, der in einer Dauerschleife während der Skulptur Projekte 2017 dort lief. Die in Südamerika lebenden Künstler Wagner & de Burca zeigten in teilweise bis in den Kitsch überhöhten Bildern deutsche Schlager.
Sandra Silbernagel (Künstlerin) – 2017 engagiert dabei und darüber hinaus noch immer mit dem Projekt „Eisenman Brunnen“- erinnert uns noch einmal an das Kunstevent und die Arbeit im Elephant. Sie reflektiert in lockerer Runde mit einigen Akteuren das „making of …“ des Films.
Stefanie und Markus Sparfeldt, Hauptakteure im Film, singen dann live die Schlager des Films und einige mehr. Die Küche des Zwei-Löwen-Klubs liefert einen Imbiß und sorgt für Getränke.
Es wird ein unterhaltsamer Abend am 6. September 2019, 19.30 Uhr.
Roggenmarkt 15, ehemals „ Elephant“.
……………..
Organisatorische Hinweise:
Es ist eine Veranstaltung für die Mitglieder des Zwei-Löwen-Klubs und deren Freunde. Sie findet bewußt zeitgleich statt mit der Veranstaltung „Schauraum / Nacht der Museen“.
Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Silvester Dinner im ZLK
Essen mit Vortrag: „Starkes Westfalen und wirtschaftspolitische Herausforderungen“ mit Dr. Fritz Jaeckel, Hauptgeschäftsführer der IHK Nord Westfalen
Polizei, eine große Familie, die mich adoptiert hat
Zwei-Löwen-Grube: Vortragsabend/Lesung mit Fritz Pleitgen
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Vorsorgevollmacht / Patientenverfügung“
ZLK vor Ort: „Galerie Laing“
ZLK mit dabei: „18. Volksbank-Münster-Staffelmarathon“
ZLK vor Ort: „Führung im Otto Modersohn Museum“, Tecklenburg
Barbizon und Otto Modersohn. Meisterwerke von Corot bis Rousseau
Das Otto Modersohn Museum Tecklenburg hat das Glück, eine exquisite Auswahl an Werken von Camille Corot, Gustave Courbet, Charles-Francois Daubigny, Jules Dupré, Paul Huet, Théodore Rousseau und Constant Troyon aus einer hochkarätigen Privatsammlung zeigen zu können.
In der Ausstellung korrespondieren etwa 20 Werke der französischen Meister mit einigen Gemälden und Zeichnungen Modersohns, der seinen Vorbildern huldigt und gleichermaßen seinen eigenen künstlerischen Weg verfolgt.
Führung Otto Modersohn Museum in Tecklenburg am Sonntag, 8. September 2019, 11 Uhr. Für Mitglieder und Gäste des ZLK sind zwei Führungen für jeweils 15 Teilnehmer reserviert.
Wir treffen uns kurz vor 11 Uhr im Museum. Eintritt incl. Führung EUR 10,00 p.P.
Anmeldungen wie im ZLK üblich!
Karl-Heinz Musial
„Gib mir die Kugel … !“ Kegeln für Jugendliche im ZLK
Zwei-Löwen-Grube mit EU-Kommissar Günther Oettinger: „Europa muss stärker werden“
ZLK vor Ort: „Führung durch das spektakuläre neue Verwaltungsgebäude des Textilverband in Münster“
Zwei-Löwen-Grube: „Großzügige Wohn- und Clubkultur“ – Vortragsabend zum Architekten Jobst Hans Muths (1906-1973), Planer des ZLK-Klubhauses (1951)
Podiumsdiskussion im ZLK: „Aktive vs. passive Sterbehilfe“ Eine Grundsatzdiskussion über die Begleitung Sterbender vor dem Hintergrund medizinischer, rechtlicher und moralischer Handlungsmaximen
Das Thema Sterbehilfe beleuchteten Dr. Ulrike Hofmeister, eine der ersten zehn Palliativmediziner in Deutschland sowie Leiterin des Palliativnetzes Münster, und Prof Dr. Dr. Dieter Birnbacher, Philosophieprofessor und Präsident der „Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben“. Es moderierte Andrea Benstein, Leiterin des WDR–Landesstudios Münster. Alle drei setzten sich einfühlsam und fachkompetent mit dem schwierigen Thema auseinander. Schnell wurde dem aufmerksam lauschenden Publikum klar, dass es kein wildes Wortgefecht erbitterter Gegner geben würde. Palliativmedizinische Versorgung, in Münster vorbildlich organisiert, und der Wunsch auf ein selbstbestimmtes Lebensende schließen sich nicht gegenseitig aus. Wie aber ist die Rechtslage? Seitdem es den § 217 im Strafgesetzbuch gibt, ist die Unsicherheit sehr groß. Diese Regelung verbietet „geschäftsmäßige“ Assistenz. Das Verbot trifft auch Ärzte, die Schmerzmittel verordnen und damit u.U. billigend in Kauf nehmen, dass Patienten dadurch ihren Zustand irreversiblen Leidens beenden. Prof. Birnbacher forderte, dass die Totkranken das letzte Wort haben müssten. Angesichts der Gesetzeslage, die zur Zeit vom Bundesverfassungsgericht überprüft wird, schrecken viele Ärzte vor möglichen Konsequenzen zurück, Betäubungsmittel werden zum Teil nur vom Pflegedienst verabreicht, Selbstbestimmung der Patienten ist nicht gegeben.
Palliativmedizinisch wird vielen Patienten in Münster geholfen – 24 Stunden am Tag steht die Rufbereitschaft zur Verfügung, stellte Frau Dr. Hofmeister heraus. Zuhören, Respektieren, Linderung des Leidens, Empathie seien das Wesentliche. Ein würdiges Sterben zu Hause sei in Münster tatsächlich möglich, ein Wunsch von mehr als 80% der Bevölkerung. Sei das Leid unerträglich, helfe Sedierung, die allerdings u.U. zur Lebensverkürzung führe. Oft werde die palliativmedizinische Betreuung leider zu spät in Anspruch genommen.
In den letzten Jahren wird öfter über Sterbefasten geredet, bei dem Schwerstkranke ohne HoffnungNahrungsaufnahme und Flüssigkeitszufuhr ablehnen. Auch die Beendigung von Dialyse oder Beatmung am Ende einer unerträglich gewordenen Leidenszeit ist mittlerweile gesellschaftlich akzeptiert. Die Politik, so Prof. Dr. Dr. Birnbacher, hat dagegen auf Verdrängung geschaltet, das Thema halte man für zu komplex und unbeliebt. Frau Dr. Hofmeister berichtete, dass sich nur wenige Patienten bei palliativer Begleitung für Suizid entscheiden. Die meisten erleben durch Palliativmedizin die Verringerung ihrer Ängste und steigende Lebensqualität.
Das Bundesverfassungsgericht, darin waren sich die Experten einig, wird das Thema Sterbehilfe wohl an den Bundestag zurückverweisen. Beide stellten in Frage, ob assistierter Suizid bei Sterbenskranken überhaupt ins Strafrecht gehört. Natürlich müsse ausgeschlossen werden, dass kommerzielle Anbieter Geschäfte machen oder Menschen in Verzweiflungssituationen Mittel zum Suizid statt psychosoziale Hilfe bekommen. Gegner liberalerer Regelungen befürchten, dass in den Familien der Druck auf Pflegebedürftigesteigen werde, den Tod zu wählen, da die Belastung groß und die Kosten hoch seien. Prof. Dr. Dr. Birnbacher verwies darauf, dass dies nicht belegt und der gesellschaftliche Druck sogar eher umgekehrt sei: Lebe so lange wie irgend möglich! Die Alternative, den Todeswunsch in der Schweiz zu realisieren, hier war man sich einig, muss sehr langwierig vorbereitet werden und ist so teuer, dass sie für viele gar nicht in Frage kommt. Außerdem setzt sie Reisefähigkeit des Sterbenskranken voraus.
Aus dem Publikum kamen berührende Beispiele selbst erlebter Begegnungen mit irreversibler Krankheit und Sterben Angehöriger und Freunde. Es ist gut, dass auch das wohl schwierigste Lebensthema, das leidvolle Sterben, hier im Klub so offen angesprochen werden kann!
Frau Dr. Hofmeister ermutigte alle Zuhörer, in der Familie unmissverständlich über die eigenen Vorstellungen zu sprechen. Prof. Dr. Dr. Birnbacher erinnerte daran, wie wichtig es ist, nicht einfach eine vorgefertigte Patientenverfügung auszufüllen, sondern gemeinsam mit dem Hausarzt Fragen zu klären, sich eine Meinung zu bilden und eine Person des Vertrauens zu bevollmächtigen, die im Fall des Falles genau weiß, was dem Patientenwillen entspricht.
Präsident Dr. Hünnekens wies darauf hin, dass daher am 10.09.19 im ZLK eine Veranstaltung zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung angeboten wird.
ZLK vor Ort: „Die Hengste sind los! Picknick in der Hengststation Holkenbrink“
Spitzenvererber des Dressur-und Springsports hautnah erleben Sie an diesem Nachmittag in der Hengststation Holkenbrink. Gerade ist der Hengst Franziskus in aller Munde, der mit Ingrid Klimke den Olymp des Dressurreitens erklimmt. Der Eigentümer, Wilhelm Holkenbrink, wird uns seinen Betrieb an der Reithalle in Albachten (von Münster kommend in Albachten an der Ampel rechts, dann rechte Seite) zeigen, bevor wir uns mit einem zünftigen Picknick stärken.
Bei schlechtem Wetter Picknick auf der Stallgasse.
Diese Veranstaltung ist bedingt geeignet für Kinder ab 10 Jahren. Bitte denken Sie daran: eine Hengststation ist kein Ponyhof.
Donnerstag, 16.5.19, 16.30-ca 19.30 Uhr, 30€ pP, Kinder 15€.
Julia Kastner
Essen mit Vortrag: „Europa in der Brexit-Ära“ mit Ralph Sina, ARD EU-Korrespondent und Leiter des dortigen WDR/NDR Hörfunkstudios
Zwei-Löwen-Grube: „Herausforderungen der Region Münsterland aus der Sicht der Bezirksregierung Münster“ mit Regierungspräsidentin Dorothee Feller
Come Together
Wie in jedem Jahr lädt der Präsident auch 2019 alle neuen Mitglieder der vergangenen drei Jahre wieder sehr herzlich zu einem entspannten Abend in den Klub ein. Wir wollen Sie ein wenig mit den Angeboten und Besonderheiten des Zwei-Löwen-Klubs und mit den Menschen, die im Vorstand und darüber hinaus für das Gelingen des Klublebens Sorge tragen, vertraut machen. Vor allem aber soll der Abend dazu beitragen, dass Sie neue Verbindungen knüpfen und den Klub zu „Ihrem Klub“ machen. Daher auch die herzliche Einladung an alle Mitglieder, an diesem Come Together teilzunehmen und mitzuwirken.
Dr. Georg Hünnekens
Jubilarehrung mit Spargelessen
Am Montag, 24. Juni 2019 findet die alljährliche Ehrung unserer Jubilare durch unseren Präsidenten Dr. Georg Hünnekens statt.
Wir treffen uns um 19.30 Uhr zum Sektempfang, um dann zum Spargelessen und der anschließenden Ehrung unserer langjährigen Mitglieder überzugehen, deren Klubmitgliedschaft von 25 bis zu 60 Jahren andauert. Ihnen allen gebührt unserer besonderen Dank.
Wir würden uns freuen, sowohl Familienangehörige als auch Freunde der Jubilare zu dieser Traditionsveranstaltung im Klubhaus begrüßen zu dürfen.
…aber auch alle anderen Mitglieder des Klubs sind bei dieser Veranstaltung herzlich willkommen!
1. Zwei-Löwen-Klub Golfturnier
Tanz in den Mai
Zwei-Löwen-Grube: „Wie Queen Elisabeth I. die Brexit-Rhetorik vorwegnahm“ – Thomas Kielinger
Essen mit Vortrag: „Die Bayreuther Festspiele – Liebeserklärung an eine Droge“ von Prof. Popp, Professor für Violoncello
Gotthard Popp, Professor für Violoncello, kann in seiner Laufbahn auf die erfolgreiche Ausübung der verschiedensten Tätigkeitsfelder des Musikerberufes verweisen.
Nach dem Studium an der „Franz-Liszt-Hochschule“ in Weimar und am Tschaikowski-Konservatorium in Moskau konzertierte er als Solist und als Mitglied des „Brahms-Trios“ in 25 Ländern, vor allem Europas und Asiens. Er leitete eine Celloklasse an der Musikhochschule in Weimar und nahm mehrere Jahre die Position eines 1. Solocellisten am Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig ein.
Nach einem dreijährigen Engagement am Orchester der Staatsoper Hannover wurde er 1986 als Professor für Violoncello an die Abteilung Dortmund der Musikhochschule Detmold berufen.
Im Herbst 2003 wählten ihn die Rektoren der Musikhochschulen Detmold, Düsseldorf, Essen und Köln zum Künstlerischen Leiter des Orchesterzentrum|NRW. Im Oktober 2018 beendete er seine Hochschultätigkeit. Als Mitglied im Festspielorchester Bayreuth hat er über Jahre den Kontakt zum Berufsbild Orchestermusik gepflegt.
Über diese Zeit, seine Liebe und Leidenschaft zu den Bayreuthern Festspielen wird uns Herr Prof. Popp am 21. Mai berichten.
Kugel-Lager
Zwei-Löwen-Grube: „Fake News und „Lügenpresse“ – stecken die Medien in einer Vertrauenskrise?“ mit Dr. Norbert Tiemann, Chefredakteur der Westfälischen Nachrichten
ZLK vor Ort: „Der Weg der Milch“, Familienführung auf dem Hof Große Kintrup
2. Führung! ZLK vor Ort: Familienwerkstatt „ Marc Chagall“ im Kunstmuseum Pablo Picasso
Zum Auftakt im neuen Jahr trafen sich die Familien des Zwei Löwen Klubs zu einem kreativen Vormittag im Kunstmuseum Pablo Picasso. Die Kunstvermittlerin und Museumspädagogin Britta Lauro begeisterte uns mit vielen Details aus dem Leben und Werken Chagalls. Nach einer kurzweiligen Führung durch die hochkarätige Ausstellung ging es ins Atelier, um selbst kreativ zu werden. Wir fertigten wunderschöne, farbintensive, strahlende Fensterbilder an. Eine inspirierende Veranstaltung für Groß und Klein.
Dr. Martina Maibaum – van Schelve
ZLK vor Ort: „Lars Reiffers zeigt atelierfrische Arbeiten“ in der Galerie Hovestadt
ZLK vor Ort: Besuch der Ausstellung „Lacquer Friends of the World“ im Museum für Lackkunst
Vorweihnachtlicher Filmabend: „Die Feuerzangenbowle“
Alternierend zu dem „Münsterfilm“ der Brüder Peter und Ulrich Schamoni sehen wir dieses Mal wieder bei weihnachtlichem Gebäck und entsprechenden Getränken unter anderem Heinz Rühmann in einer Paraderolle.
Zum Inhalt des Films:
Die Rahmenhandlung beginnt mit einer Runde vier älterer Herren, die sich bei einer Feuerzangenbowle Geschichten aus ihrer Schulzeit erzählt. Der erfolgreiche junge Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer, der später zur geselligen Runde stößt, beneidet seine Freunde um den Spaß, den sie in ihrer Schulzeit hatten. Ihm selbst blieb solcher versagt, da er von einem Hauslehrer erzogen wurde. Seine Freunde animieren ihn daraufhin, als Oberschüler verkleidet für ein paar Wochen eine richtige Schule zu besuchen. Die Wahl fällt auf ein Gymnasium in der kleinen Stadt Babenberg.
Soviel zur Ausgangssituation. Viel Spaß bei den vergnüglichen Verwicklungen, die aus dieser Idee entstehen.
Christian Haase
Der Nikolaus im ZLK
Stutenkerlbacken bei Tollkötter
ABGESAGT „Big Bottle“- Party
Geniessen Sie grosse Weine aus (ganz) großen Flaschen! Sowohl Weiss- als auch Rotweine schmecken als Magnum, Doppelmagnum oder Impérial noch vielschichtiger und opulenter als aus der Normalgrösse…
Kinderzirkus Alfredo und Lambertussingen
Ponyreiten bei Stuft
Rhetorik für Jugendliche: „Cool bleiben in (fast) jeder Situation“ mit Daniela Kooijman
„Gespräche in der Unterhaltung“: Faust zum Vergnügen. Auf dem Theater und anderswo mit Prof. Dr. Gerd Eversberg
Essen mit Vortrag: „Das Ende der politischen Stabilität? Die Niederlande und der Rechtspopulismus“ von Prof. Dr. Friso Wielenga
Festlicher Neujahrsempfang mit Allianz-Vorstand Daniel Bahr: „Mehr Engagement für ein freiheitliches und demokratisches Europa“
Vom großen Schnee-Chaos, das viele Tage lang Oberbayern fest im Griff hatte, blieb auch der Neujahrsempfang in Klubhaus am Kanonengraben nicht verschont. Zwar war es hier eigentlich so, wie es schon Tradition ist: Der Saal festlich, das Festmenü köstlich, der Service perfekt und die Stimmung bestens. Nur der Ehrengast kam diesmal deutlich später. Denn das Flugzeug, das Daniel Bahr von München nach Münster bringen sollte, konnte wegen des Schneesturms erst Stunden später starten. So musste das Vorstandsmitglied der Allianz Krankenversicherung und frühere Bundesgesundheitsminister lange Zeit auf dem Münchner Airport verharren. In seiner alten Heimatstadt kam Daniel Bahr daher erst an, als im Festsaal bereits der Hauptgang genossen wurde.
Es sei „so schön, mal wieder richtig in Münster zu sein“, meinte er denn auch zu Beginn seiner Festrede, die politische und wirtschaftliche Gedanken verband. Als „Berufsoptimist“ erwarte er ein im positiven Sinne spannendes neues Jahr. „Ich glaube nicht, dass am Ende der Brexit tatsächlich kommen wird“, sagte Daniel Bahr wenige Tage vor der Abstimmung im britischen Unterhaus. Von der Verrohung der politischen Debatten zeigte er sich erschüttert. „Dies macht mir keine Lust mehr auf Politik.“ Dass die Europawahl im Mai zu einer Protestwahl werden könne, bereitet dem Freien Demokraten große Sorge. Er forderte den Mittelstand auf, sich stärker für ein freiheitliches und demokratisches Europa zu engagieren.
Daniel Bahr, der dem Allianz-Vorstand in München nun seit zwei Jahren angehört, hatte als erster Bundesgesundheitsminister die wachsenden Probleme bei der Pflege zum Thema gemacht. In seiner Neujahrsansprache trat er dabei für mehr Zuwanderung von Pflegekräften aus dem Ausland ein. „Der demografische Wandel ist ein Faktum, das nicht mehr korrigiert werden kann. Daher müssen wir uns darauf einstellen“, sagte er. Die Angst davor, zu seinem Pflegefall zu werden, sei in Deutschland besonders groß. „Dennoch sorgen immer noch viel zu wenig Bundesbürger für den Fall des Falles vor“, berichtete Daniel Bahr. Mit der Gesundheit sei das so wie mit der Freiheit. „Wie wichtig sie sind, merkt man erst, wenn sie fehlen.“
Der Präsident des Zwei-Löwen-Klubs Dr. Georg Hünnekens blickte in seiner Ansprache mit Sorge auf das vergangene Jahr zurück. Denn die „Entwicklung zum Populismus und die Abkehr weiter Bevölkerungskreise von der Rationalität und ihr schwindendes Vertrauen in demokratische Prozesse und die Institutionen des Rechtsstaates“ habe sich fortgesetzt und verstärkt. Besonders erschreckend seien für ihn die Ereignisse im Hambacher Forst gewesen. „Sie waren ein dramatisches Signal für den verlorenen Respekt vor demokratisch und rechtsstaatlich getroffenen Entscheidungen“, sagte er.
Mut gemacht haben dem ZLK-Präsidenten dagegen die Menschen in Münster mit ihrer vorbildlichen Reaktion auf die verheerende Amokfahrt im Frühjahr vergangenen Jahres. „Die Wahnsinnstat hat sie zusammenrücken lassen. Besonnen wurden die Anweisungen von Polizei und Hilfsdiensten befolgt und umgesetzt“, hob Georg Hünnekens hervor. Auch die langen Schlangen vor dem Blutspendedienst an der Uniklinik werde er nicht vergessen. „Das steht für Empathie statt Voyeurismus und gelebte Solidarität statt Egozentrik.“
Uwe J. Tönningsen
AUSGEBUCHT!!! ZLK vor Ort: 2. Führung „Marc Chagall – Der wache Träumer“, Führung im Picassomuseum
In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster ab dem 13. Oktober 2018 einem der größten Träumer der Kunstgeschichte (bis 20. Januar 2019). Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.
Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.
Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.
Treffen um 18.45 Uhr im Foyer, bitte 12,50 Euro p. P. passend mitbringen!
AUSGEBUCHT!!! ZLK vor Ort: Familienwerkstatt „ Marc Chagall“ im Kunstmuseum Pablo Picasso
Zum Auftakt im neuen Jahr trafen sich die Familien des Zwei Löwen Klubs zu einem kreativen Vormittag im Kunstmuseum Pablo Picasso. Die Kunstvermittlerin und Museumspädagogin Britta Lauro begeisterte uns mit vielen Details aus dem Leben und Werken Chagalls. Nach einer kurzweiligen Führung durch die hochkarätige Ausstellung ging es ins Atelier, um selbst kreativ zu werden. Wir fertigten wunderschöne, farbintensive, strahlende Fensterbilder an. Eine inspirierende Veranstaltung für Groß und Klein.
Dr. Martina Maibaum – van Schelve
„Weil WEIL tolle Weine hat…“ – Rheingau meets Münster!
Das einzige „Grand Cru“ Weingut aus Deutschland zu Gast im Zwei-Löwen-Klub. Dirk Canova (ehemaliger Sommelier des Jahres) und heute Verkaufsleiter im Weingut Robert Weil stellt uns persönlich den neuen „Jahrhundertjahrgang 2018“ sowie weitere Weinraritäten vor.
Der Gründer des Weinguts, Dr. Robert Weil, kaufte bereits 1867 die ersten Weinberge im Kiedricher Berg. Sein klares Bekenntnis zu kompromissloser Qualität war die Voraussetzung dafür, dass sich das Weingut rasch entwickelte und seine Weine bald schon international vertrieben wurden.So wurden die Riesling-Auslesen aus dem Hause Dr. Robert Weil an viele Kaiser- und Königshäuser Europas als die weißen Pendants zu den großen Weinen des Bordeaux geliefert.
Anmeldung über das Portal, Stornierungen können bis zum 06.05.2019 berücksichtigt werden.
3 – Gang Menü inkl. Empfang, p.Pers. € 79,00
„Große Weine dieser Welt…die man einmal getrunken haben sollte“
ZLK Cabrio-Tour
Essen mit Vortrag: „„Die Abstammung als Rechtsbegriff – Von der sozial-familiären Beziehung bis zur Leihmutterschaft in der Rechtsprechung des BGH““ mit Prof. Dr. Frank Klinkhammer
Fastenfischessen
Wie in den letzten Jahren geht dem Essen eine theologische Einstimmung voraus. Dazu haben wir Pfr. Stefan Jürgens, Hl. Kreuz, eingeladen.
Fastenfisch- Menü
Dreierlei aus dem Meer
❖
Filet vom Kurrhahn auf Paspierre – Algen mit Yuzu – Schaum und Cous Cous
❖
Duo von der Thaimango und Valrhonaschokolade
p.Pers. € 49,50
AUSGEBUCHT!!! ZLK vor Ort: „Marc Chagall – Der wache Träumer“, Führung im Picassomuseum
In der Ausstellung „Marc Chagall – Der wache Träumer“ widmet sich das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster ab dem 13. Oktober 2018 einem der größten Träumer der Kunstgeschichte (bis 20. Januar 2019). Mit rund 120 Gemälden, kolorierten Zeichnungen und farbigen Grafiken, darunter Leihgaben aus dem Centre Pompidou in Paris, dem Musée Cantini in Marseille sowie zahlreiche selten gezeigte Werke aus Privatbesitz, taucht die Ausstellung tief in Chagalls fantastische Traumwelt ein und spürt zugleich seinen Inspirationsquellen in der realen Welt nach.
Chagalls Glaube spielte eine weitere zentrale Rolle für seine Kunst. Er gehörte dem Chassidismus an, einer jüdischen Erweckungsbewegung. Sie besagt, Gott ist in allem, auch im kleinsten und banalsten Detail des Alltags. Bei Chagall herrscht keine Trennung zwischen Weltlichem und Profanem, die Bibel ist ein weltliches Werk voller Tragik, der Alltag hingegen kann religiös und von Wundern geprägt sein.
Inspiration fand Chagall auch in der Ikonenkunst. Die Ausstellung illustriert mit sieben Ikonen des 17. bis 19 Jahrhunderts aus dem Ikonen-Museum Recklinghausen, dem größten Ikonen-Museum Westeuropas, welchen Einfluss sie auf Chagalls Kunst ausübten.
Treffen um 17.45 Uhr im Foyer, bitte 12,50 Euro p. P. passend mitbringen!
AUSGEBUCHT!!! Essen mit Vortrag: „Chemnitz begann in Karl-Marx-Stadt“ – Innensichten eines Sachsen mit Jörg Adler
SCHOTTLAND zu Gast im Zwei-Löwen-Klub
Zwei-Löwen-Grube: „NRW ist noch nicht da, wo wir sein müssen“
Prof. Andreas Pinkwart sieht Parallelen zwischen dem Diesel-Skandal und der Finanzkrise Ende des vergangenen Jahrzehnts. Im vollbesetzten Saal des Klubhauses erklärte der nordrhein-westfälische Minister für Wirtschaft und Digitalisierung in der Zwei-Löwen-Grube: „Damals hat sich die Bundesregierung vor die Banken gestellt und jetzt stellt sie sich vor die Automobilindustrie.“ Das Vertrauen sei langfristig verspielt und zu befürchten, dass die deutschen Automobilhersteller ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit verlieren könne. „Die Politik muss sich ehrlich machen“, forderte Pinkwart. Gesetze sollten geändert und gesunder Menschenverstand eingeschaltet werden. Der Diesel könne jedoch nur eine Übergangsregelung sein, die Zukunft gehöre anderen Antriebsformen und dem autonomen Fahren. Die Digitalisierung mache es möglich, dass sich die Automobilität in den nächsten zehn Jahren fundamental verändern wird.
Pinkwart sieht in der Digitalisierung den wohl größten Transformationsprozess für Wirtschaft und Gesellschaft seit der Industrialisierung. „China legt dabei ein gigantisches Tempo vor, dort geht die Post ab“, sagte der FDP-Politiker. In Deutschland sei dagegen mehr Bereitschaft zur Veränderung erforderlich. Und auch bessere technische Voraussetzungen. Pinkwart: „NRW ist noch nicht da, wo wir sein wollen und sein müssen.“ Daran arbeitet der Minister mit sehr viel Engagement, Kompetenz und Überzeugungskraft. Das war auch bei seinem Auftritt in der Zwei-Löwen-Grube zu spüren. „Professor Pinkwart brennt für dieses Thema“, bemerkte Klubpräsident Dr. Georg Hünnekens. Dem Minister geht es um die Sache, er will Nordrhein-Westfalen wieder zum Innovationsland Nr. 1 machen. Bis zum Jahr 2022 sollen sämtliche Schulen und Gewerbegebiete an ein Gigabit-Netz angeschlossen sein. Die öffentliche Förderung des Netz-Ausbaus sei jedoch viel zu kompliziert gewesen. Pinkwart: „So konnte es nicht weitergehen“ Deshalb sind die Verfahren in NRW schlanker gemacht und Beratungsstellen eingerichtet worden. Mit Masterplänen und „Entfesselungspaketen“ geht Pinkwart die Aufgabe an, bürokratische Hemmnisse abzubauen und das bevölkerungsreichste Bundesland nach vorne zu bringen. Dafür fand er auch in der Zwei-Löwen-Grube viel Zustimmung.
Uwe J. Tönningsen
Traditionelles Nikolausfest, ganz stimmungsvoll!
Ein ganz zauberhaftes Nikolausfest erlebten die Familien des Zwei-Löwen-Klubs im adventlich geschmückten Saal. Der Tannenbaum war mit zahllosen Lichtern geschmückt und reichte bis an die Decke. Das machte schon Vorfreude auf den Nikolaus. Das fand auch Präsident Dr Georg Hünnekens. Er bedankte sich herzlich beim Kinder und Jugendteam für die vielen schönen Veranstaltungen für Familien.
Herzlich begrüßten Daniela Kooijman und Julia Schmeink vom Jugendteam die kleinen und großen Gäste. Daniela Kooijman kündigte ein ganz besinnliches und traditionelles Nikolausfest an, mit gemeinsamem Singen und Basteln.
Am Klavier saß Chordirigent Raphael Marihardt und gemeinsam mit ihm wurde der Nikolaus und seine Engel mit Weihnachtsliedern empfangen.
Ganz großen Dank an den Nikolaus, der sich die Zeit genommen hatte, um in den zwei Löwen Klub zu kommen. Ausgesprochen kindgerecht hat er von seiner Herkunft erzählt, Geschenke verteilt und die Kinder gelobt, was sie alles in diesem Jahr gut gemacht haben. Es stellte sich heraus, dass er sehr gut informiert war.
Dann fragte er die Kinder, ob jemand Lust habe für ihn zu singen oder ein Gedicht vorzutragen. Dem kamen einige Kinder gerne nach. Mit einem gemeinsamen Lied verabschiedete sich der Nikolaus.
Nun wurden die Kinder von Daniela Kooijman an die Basteltische eingeladen. Hier warteten schon die Erzieherinnen Anja und Manuela Vennemann. Während die Kinder eifrig Weihnachtssterne bastelten, hatten die Eltern und Großeltern Zeit zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen.
Zum Abschied gab es noch ein besonderes Weihnachtsmoment. Der Saal wurde verdunkelt und die Kinder holten Teelichter und brachten sie zu ihren Eltern an die Tische. Bei Kerzenschein sangen alle „Dicke rote Kerzen“! Es war wunderschön!
Ganz lieben Dank an Daniela Kooijman, die zum letzten Mal das Nikolausfest geplant und moderiert hat. Sie wird nun die Verantwortung dafür in andere Hände legen. Als nächstes wird sie die beliebte Veranstaltung für Jugendliche „Cool bleiben in (fast) jeder Situation“ am 15. März leiten.
Herzlichen Dank auch an Familie Bäumer, die uns so nett umsorgt haben und insbesondere an Frau Bäumer, die jedes Jahr den Weihnachtsbaum eigenhändig schmückt.
Esther Hünnekens