Zwei Löwen Grube: „Wie Preußen Münster eine Zukunft hat“ mit Präsident Christoph Strässer

Schon ewig ist Christoph Strässer bekennender Preußen-Fan. Doch um sich stärker für den SC Preußen Münster einzubringen, fehlte dem SPD-Politiker lange die Zeit. Aber als ihm dann klar war, dass er nach 15 Jahren im Bundestag bei der Wahl  nicht wieder antreten würde, engagierte sich Christoph Strässer voll für seinen Klub. Vom Bundes- zum Preußenadler: Seit Oktober 2016 ist er Präsident der Preußen. Gemeinsam mit seinem Präsidium bringt Christoph Strässer den Traditionsklub seither auf Vordermann und stellt ihn neu auf.

Nach langer Zeit tut sich wieder was beim Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga. Und die erste Bundesliga ist auch das erklärte Ziel – nicht heute, auch nicht morgen, doch in absehbarer Zeit. Aber um dieses Ziel zu erreichen, muss sich nicht nur auf dem Spielfeld einiges ändern. Unverzichtbar ist dafür nach Ansicht von Experten auch ein endlich wieder bundesligataugliches Stadion. Die Preußen wollten es – weitgehend von privaten Geldgebern finanziert – auf einem Grundstück in Münster errichten. Doch die Stadt konnte oder wollte keine Fläche dafür zur Verfügung stellen. Jetzt ist man im Umland auf Grundstückssuche.

Eine andere Großbaustelle ist dagegen inzwischen gut vorangekommen. Die Ausgliederung der Profi-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft wird von manchen Fans zwar sehr kritisch gesehen, ist aber dann mit überwältigender Mehrheit von den Mitgliedern doch beschlossen worden. In einigen Monaten wird es möglich sein, dass sich finanzstarke Investoren aus der Region an den Preußen  beteiligen. So soll die finanzielle Basis für den sportlichen Weg nach oben geschaffen und dafür gesorgt werden, dass Preußen eine Zukunft hat.

Wo er den SC Preußen in einigen Jahren sieht und was wirtschaftlich und sportlich alles noch geschehen muss, um Münster im Profi-Fußball dauerhaft konkurrenzfähig zu machen, darüber spricht und diskutiert Preußen-Präsident Christoph Strässer am 22. März um 19:30 Uhr mit Mitgliedern und Gästen in einer Zwei-Löwen-Grube. Das verspricht ein interessanter und spannender Abend zu werden – nicht nur für Fußball-Fans. Denn es geht dabei auch um wirtschaftliche Effekte für unsere Stadt und Münsters Wirkung nach außen.

Uwe J. Tönningsen